7. August 2011

Vergleich von Anbietern für Wegwerf-E-Mail-Adressen

Wer ärgert sich nicht über den täglichen Spam, der es trotz ausgeklügelten Filtern und Vorsicht bei der Adressweitergabe immer wieder ins Postfach schafft?

Je länger man im Internet mit einer E-Mail-Adresse aktiv ist, desto größer wird die Spam-Flut – der Wechsel auf eine neue Adresse ist in den wenigsten Fällen praktikabel. Bisher hatten vor allem Inhaber einer eigenen Domain das Vorrecht, für jeden Dienst eine neue E-Mail-Adresse zu benutzen (z.B. facebook@lieschen-müller.de). Aber auch ohne eigene Domain kann man seine eigentliche E-Mail-Adresse vor ungewollter Werbung schützen. Dazu dienen sogenannte Wegwerfadressen (engl. DEA, disposable e-mail address), die wenig bis keine Einrichtung erfordern und nur begrenzt gültig sind. Mit solch einer Adresse meldet man sich dann bei Internetdiensten an und verhindert so, dass man neben der erwünschten E-Mail “Bitte bestätigen Sie Ihre Registrierung” mit ungewollten Nachrichten belästigt wird oder dass die eigene Adresse in einer Adressdatenbank landet und weitergegeben wird.

Aber welchen Anbieter soll man wählen, um seine Wegwerfadresse zu erhalten? Hierzu haben wir uns die drei beliebtesten Anbieter angesehen, Mailinator, Spamgourmet und TrashMail.

Kategorien: Allgemein,Internet // Schlagwörter: , , , , , , // Jörn Wagner // 10:21
16. Juni 2011

Kripo sperrt Kino.to – Interessante Details

Wie am 14.06.2011 in gängigen Nachrichtenportalen (z.B. Heise) entnehmbar war, wurde das größte deutschsprachige Link- bzw. Streamingportal für Filme vom Netz genommen. Seither begrüßt folgende schlichte Nachricht die Besucher der Domain www.kino.to:

Die Kriminalpolizei weist auf Folgendes hin

Kategorien: Aktuelles,Allgemein,Internet,Technologie // Schlagwörter: , , , , // René Keller // 14:12
14. Juni 2011

Bitcoin – Währung 2.0 oder sinnloser Hype?

Kürzlich berichteten mehrere große Nachrichtenportale (Spiegel, FTD, Golem und weitere) über den rasanten Zuwachs, den der „Bitcoin“ in letzter Zeit verbuchen konnte. Was ist dran am Hype um diese neue Währung, die von ihrer Wirkung auf das Bankwesen mit dem Verhältnis von MP3 zur Musikindustrie oder von Blogs zum Zeitungsmarkt verglichen wird?

Kategorien: Aktuelles,Internet,Technologie // Jörn Wagner // 14:03
26. Mai 2011

Skype stürzt ständig ab: Die Lösung! – Fix for Skype crashing (Windows, Mac, Linux)

Heute gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit erfuhr der Online-Chat-Dienst Skype, der erst kürzlich von Microsoft übernommen worden war, massive Probleme mit den Software-Clients aller Desktop-Betriebssysteme. Die Software stürzte regelmäßig ab, schon bevor man sich überhaupt einloggen konnte.

Über soziale Medien wie Twitter und Facebook verbreitete sich aber auch rasch die Lösung: Man muss nur die Datei shared.xml suchen und löschen, danach gehen einige Einstellungen verloren aber die Änderungen an der Datei, die zum Absturz führen, sind damit auch beseitigt.

Für das jeweilige Betriebssystem muss man eine Kommandozeile öffnen und folgende Befehle eingeben:

  • Windows: del %appdata%\Skype\shared.xml
  • Linux: rm ~/.Skype/shared.xml
  • Mac OS: rm ~/Library/Application Support/Skype/shared.xml

Danach kann Skype wieder erfolgreich gestartet werden. Alternativ kann man auch den entsprechenden Pfad in der grafischen Umgebung öffnen und die Datei shared.xml löschen. Die Pfade lauten analog:

  • Windows: %appdata%\Skype
  • Linux: ~/.Skype
  • Mac OS: ~/Library/Application Support/Skype

Entgegen ersten Mutmaßungen frustrierter User hat der heutige weltweite Absturz eher nichts mit der Übernahme von Microsoft zu tun, sondern ist ein Fehler im Datenformat der betroffenen Datei bzw. in der Verarbeitung des Skype-Programms.

27. April 2011

Internet Explorer 9 und Firefox 4 verfügbar – Neue Chancen für Ihre Webseite

Internet Explorer 9 und Firefox 4 sind seit Kurzem verfügbar und werden bereits von vielen Internetnutzern eingesetzt. Vor allem beim Internet Explorer hat sich sowohl äußerlich als auch unter der Haube einiges getan. Opera 10, Chrome 10 sowie Safari 5 sind heutzutage auch sehr beliebte und mächtige Werkzeuge für Internetnutzer. Ist Ihr Webauftritt fit für die neuen Browser?

Die auffälligsten Neuerungen betreffen das Aussehen: Der Trend bei Browsern geht derzeit in die Richtung, außer einer Adresszeile und wenigen Buttons den Benutzer nicht mit weiteren Elementen zu stören. Die Webseite soll den gesamten Platz einnehmen, der Browser fungiert gewissermaßen nur noch als „Fenster“ ins Web.

Lange Zeit war der Internet Explorer – zu Recht – das Sorgenkind unter den Browsern. Unvollständige Unterstützung von Standards, eigene inkompatible Erweiterungen sowie eine nicht mehr zeitgemäße Gemächlichkeit beim Darstellen von Internetinhalten brachten dem Internet Explorer (IE) den Ruf ein, ausgedient zu haben. Dennoch besaßen alle IE-Versionen zusammen zuletzt einen Marktanteil von 40 bis 50% (je nach Land). Mit der Version 9 hat Microsoft einen großen Schritt nach vorne gemacht und sowohl die Geschwindigkeit erhöht als auch eine weitaus größere Unterstützung von Standards wie HTML, CSS und Javascript. Den weltweit akzeptierten Acid3-Test für Standardkonformität von Browsern besteht der neue IE9 mit bravourösen 95 von 100 Punkten, während sein Vorgänger in der Version 8 bereits bei 12 Punkten aufgibt.

Die neuste Version des beliebten Open-Source-Browsers Firefox trägt die Versionsnummer 4 und wartet vor allem mit höherer Geschwindigkeit und verbesserter HTML5-Unterstützung auf. Gerade interaktive Webanwendungen (Stichwort AJAX) können von der neuen, schnelleren Javascript-Engine profitieren. Darüber hinaus spielt der Firefox 4 das freie Videoformat WebM ohne Plugin ab, so dass Sie Ihren Besuchern multimediale Erlebnisse ohne nervige Downloads und Installationen (die womöglich an fehlenden Administrator-Rechten scheitern) bieten können.

Bei so vielen positiven Neuigkeiten könnte man sich eigentlich gelassen zurück lehnen. Aber es gibt einiges zu beachten, wenn die eigene Internetpräsentation auch in neuen Browsern gut aussehen soll. Oftmals wurde die Umsetzung des Designs in HTML basierend auf den Fehlern von IE8 und Co. durchgeführt, was nun in den neuen Browsern zu Darstellungsfehlern führt. Daneben gibt es eine Reihe von neuen Techniken, die eine Internetpräsentation aufwerten können, wie Animationen mittels Canvas-Technologie oder Videos über WebM.

Wir bieten Ihnen gerne einen unverbindlichen kurzen Check Ihrer Internetpräsentation an und identifizieren Schwachstellen und Verbesserungspotenzial. Mit unserer kompetenten Erfahrung im Bereich der Webentwicklung stehen wir Ihnen gerne zur Seite bei der Ausrichtung Ihrer Webanwendung oder Internetpräsentation auf die neuste Generation von Browsern. Noch beläuft sich der Marktanteil der neusten Browsergeneration auf ca. 10 %, aber täglich führen Tausende von Internetnutzern ein Update durch. Mit unserer Unterstützung setzen Sie frühzeitig auf die Technologien der Zukunft und machen Ihren Internetauftritt fit für die nächsten Jahre!

Kategorien: Aktuelles,Internet,Technologie // Jörn Wagner // 12:14
29. September 2010

Internet Explorer 6: Selbst Microsoft unterstützt ihn nicht mehr

Beim Erstellen einer Internetpräsentation kommt immer wieder die Frage auf, “welche Browser müssen unterstützt werden?”

Während standardkonforme Browser wie Opera, Firefox oder Safari mehr oder weniger problemlos mit standardkonformem HTML und CSS zurecht kommen, gibt es beim Internet Explorer von Microsoft leider immer wieder Probleme. Internet Explorer 7 verhält sich anders als Internet Explorer 8 (mit dem man das Verhalten des IE7 auch noch simulieren kann). Microsoft verspricht Abhilfe mit der Version 9, die jetzt als Beta vorliegt.

Das alles hilft aber nichts, wenn einige  Anwender auch im Jahre 2010 immer noch mit Versionen surfen, die vor mehr als 8 Jahren das Licht der Welt erblickten. Dabei ist den meisten noch nicht einmal ein wirklicher Vorwurf zu machen. Oftmals ist die Festlegung auf einen Microsoft-Browser der Generationen 6, 7 oder sogar noch 5 (ja, auch der lebt noch in manchen Unternehmen weiter) die Folge von Beschränkungen bei der Hard- oder Software-Ausstattung. Windows 2000 unterstützt keinen IE7, wird aber noch oft verwendet, vor allem von Unternehmen. In einigen Konzernen wäre ein Upgrade offensichtlich so teuer und ist das Internet-Surfen so wenig strategisch, dass der Internet Explorer 5.5 das einzige Tor ins Intranet und Internet ist und mangels Administrator-Rechten auch keine Alternative möglich ist.

Laut W3Schools surfen selbst im August 2010 immer noch 6,7% der Internetbenutzer mit dem IE6! Beachtenswert ist, dass trotzdem Microsoft selbst die Unterstützung für diesen mittlerweile 9 Jahre alten Browser (müsste schon in der 3. Klasse einer Grundschule sein) augenscheinlich auslaufen lässt. Beim Überprüfen einer Internetpräsentation über den Windows XP Mode von Windows 7 bin ich auf Folgendes gestoßen:

(Ein Klick auf das Bild vergrößert die Ansicht)

Selbst Microsoft unterstützt also nicht mehr vollständig den Internet Explorer 6! Die Hauptseite sieht zwar ordentlich aus, aber die Downloadseite für Microsoft Security Essentials, den kostenlosen Virenscanner von MS, sieht für IE6-Benutzer eben anders aus als für alle anderen.

Wir bei Explicatis haben uns bereits vor einigen Monaten dazu entschieden, Support für Internet Explorer 6 nur noch auf Wunsch anzubieten, da eine entsprechende Anpassung mit unverhältnismäßigem Mehraufwand verbunden ist. Da der Internet Explorer 9 vor der Tür steht, jedenfalls für Benutzer ab Windows Vista aufwärts, lässt sich eine parallele Pflege von 3 Versionen desselben Browsers einfach nicht mehr praktikabel durchführen. Dass Microsoft jetzt die Unterstützung nach und nach einstellt, spricht nur dafür.

Jörn Wagner

Kategorien: Internet // Jörn Wagner // 17:50
8. Juni 2009

Webserver sicher(er) machen

Bei der Durchsicht der Protokolldateien von Webseiten fallen zunehmend systematische Angriffsversuche auf. Nicht nur prominente Seiten sind Ziele von Angreifern, auch bei kleineren Seiten wird zunehmend versucht, eine Hintertüre auszunutzen, um Daten auszuspähen oder die Seite zur Verbreitung von Schadsoftware zu nutzen.

Kategorien: Internet,Sicherheit // René Keller // 14:43